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UK in Germany

London 22:01, 16 Mai 2012
   
Last updated at 11:09 (UK time) 30 Apr 2012

Olympiade 2012 in London

Man taking part in C1 kayaking event.

Die Olympischen Sommerspiele 2012 finden vom 27. Juli bis 12. August 2012 in London statt, die Paralympics vom 29. August bis 9. September des gleichen Jahres.

Warum in London?

2003 hatten sich neun Städte um die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2012 beworben. Nach einer gründlichen Sichtung der Bewerbungen durch das Internationale Olympische Komitee (IOK)  blieben fünf Städte - London, Madrid, Moskau, New York und Paris - übrig. Obwohl Madrid und Paris als hohe Favoriten galten, wurde 2005 bekannt gegeben, dass London mit knappem Vorsprung vor Paris den Wettbewerb gewonnen hat und die Olympischen Spiele 2012 ausrichten wird.

Das war ein großer Sieg für London, das damit die erste Stadt der Welt ist, der die Olympischen Spiele drei Mal zugesprochen wurden. Die Paralympics 2012 sind die 14. Olympischen Spiele für körperlich und geistig behinderte Athleten.

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Vorbereitungen

Seit London die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2012 zugesprochen wurde, ist schon eine Menge getan worden, damit die Spiele in London zu einem großartigen sportlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Ereignis werden.

Olympische Komitees und Organisationen

Natürlich tragen viele Organisationen zum Gelingen der Spiele in London bei, doch die drei wichtigsten sind:

  • Das London Organising Committee for the Olympic Games (LOCOG).  Dieser Ausschuss überwacht die Planung und Entwicklung der Spiele. Er wird von Lord Sebastian Coe geleitet, einem früheren britischen Spitzenathleten, der in die Politik gegangen ist.
  • Die Olympic Delivery Authority (ODA) - die eng mit dem LOCOG-Ausschuss zusammenarbeitet. Die ODA ist für die rechtzeitige  Fertigstellung der Wettkampfstätten und der notwendigen Infrastruktureinrichtungen verantwortlich.
  • Die Government Olympic Executive. Sie vertritt die Regierung und ist für die Koordination der Olympischen Spiele 2012 in London zuständig. Sie ist im Ministerium für Kultur, Medien und Sport angesiedelt.

Finanzierung

Die Gesamtkosten der Spiele werden auf mehr als 9 Milliarden GBP geschätzt. Der Bau der Wettkampfstätten und der notwendigen Infrastruktureinrichtungen wird in der Hauptsache aus öffentlichen Mitteln, das heißt aus Steuergeldern, finanziert. Die Spiele selbst werden zum größten Teil von der Privatwirtschaft bezahlt.

Wettkampfstätten

Das neue Olympiastadion - New Olympic Stadium at duskLondon wird umfassend umgestaltet, um Gastgeber der Olympischen Spiele sein zu können.  Neue und alte, historische und moderne Gebäude und Komplexe werden als olympische Sportstätten genutzt werden. Großlondon wird in drei Zonen aufgeteilt:

  • Die Olympische Zone - der Olympia-Park, der in Stratford im Osten Londons auf Ödland und ehemaligen Industriegeländen erbaut wird. Im Park werden sich das Olympia-Stadion, das Wassersportzentrum und das Olympische Dorf (die Unterkünfte der Athleten und Offiziellen) befinden.
  • Die Flusszone - fünf olympische Stätten entlang der Themse, darunter die "O2-Arena" (früher als Millenniumsdom bekannt) und das "ExCel"-Ausstellungszentrum.
  • Die zentrale Zone - olympische Stätten, die sich vorwiegend im Zentrum und im Westen Londons befinden, wie zum Beispiel das Wembley-Stadion und der Hyde-Park.

Einige Wettkämpfe, wie zum Beispiel die Ruder- und Segelwettbewerbe, werden außerhalb Londons stattfinden. Sie werden bei Weymouth in Dorset an der englischen Südküste abgehalten.

Verkehrsmöglichkeiten

Low carbon London Transport bus. © Getty ImagesLondons öffentliches Verkehrsnetz ist zwar schon gut entwickelt, aber noch mehr wird getan, um sicherzustellen, dass die Gäste rechtzeitig und einigermaßen bequem zu den Wettkampfstätten gelangen. Die Infrastruktur des öffentlichen Nahverkehrs in London wird durch die Erweiterung der U-Bahnlinie "East London" verstärkt. Auch die Stadtbahn "Dockland Light Railways (DLR)" wird modernisiert.

Des weiteren ist geplant, einen Pendelverkehr mit einem Schnellzug - Olympic Javelin genannt - zwischen dem Bahnhof St. Pancras, wo auch der EuroStar abfährt bzw. endet, und dem Olympia-Park einzurichten. Entlang der Autobahn M25 - der Ringautobahn von Großlondon - werden Park-and-ride-Parkplätze eingerichtet werden. Für den Weitertransport werden Fahrzeuge mit niedrigem CO2-Ausstoß eingesetzt werden.

Zu den wichtigsten Partnern, die die Verkehrsinfrastruktur aufbauen, gehören das Unternehmen Transport for London, das Verkehrsministerium und das Autobahnamt Highways Agency.

Das offizielle Olympia-Logo

Das offizielle Logo für Olympia 2012 wurde von der britischen Markenagentur Wolff Olins entworfen und im Juni 2007 der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Logo - erhältlich in unterschiedlichen Farben - repräsentiert zum ersten Mal sowohl die Olympischen Spiele als auch die Paralympics.

Grüne Olympische Spiele

London 2012 will nach umweltfreundlichen Aspekten nachhaltige Olympische Spiele präsentieren. Im Januar 2007 wurde die "Commission for a Sustainable London 2012" ins Leben gerufen, die dafür sorgen soll, dass diese Olympischen Spiele die bisher nachhaltigsten Spiele werden. Zu den wichtigsten Zielen gehören:

  • Den Ausstoß von Kohlendioxid beim Bau des Olympia-Parks und der Wettkampfstätten so gering wie möglich zu halten;
  • Während der Bauphase so wenig Abfall wie möglich zu produzieren;
  • Einsatz umweltfreundlicher Stoffe;
  • Förderung und Verbesserung gesunder Lebensbedingungen;
  • Zusammenarbeit mit den Kommunen im Olympia-Park und seiner Umgebung.

Die olympischen Disziplinen

Team GB rowing - starke Konkurrenz für Deutschland, der britische Achter26 Sportarten - vom Bogenschießen bis zur Leichtathletik - stehen auf dem Olympia-Programm. Das Programm der Paralympics umfasst 21 Disziplinen. Einige - darunter Fußball mit Mannschaften von je fünf Spielern und Tennis für Rollstuhlfahrer - finden im Olympia-Park statt. Mehr über die verschiedenen Sportwettkämpfe finden Sie auf der Website der Olympischen und Paralympischen Spiele.

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